Autos aus Fernost

Aus Japan und China kommen nicht nur viele Autos, sondern vor allem auch immer mehr. Toyota ist bereits der weltgrößte Automobilhersteller, und hat seinen Sitz in Tokio, Japan. Aber auch China hat aufgerüstet, und möchte seine Autos nicht nur an die eigene Bevölkerung verkaufen, sondern die Welt erobern. Die Automobilhersteller aus Asien sind ebenso wenig zu unterschätzen wie der asiatische Markt an sich.

Japanische Automarken
Japan ist Autohersteller Nummer 1. Nach Absatzzahlen ist die Automarke Toyota alleine der weltweite Marktführer, die Modelle werden nicht nur in Asien verkauft, sondern auch in den USA und Europa. Zu Toyota, eine Automarke die für günstige und sparsame Autos steht, gehört auch die Automarke Lexus, die für größere und hochwertigere Autos steht. Doch Japan hat noch einige Automarken mehr zu bieten, die auch allesamt international erfolgreich sind – durchaus imposant, für so ein kleines Land. Honda, Nissan, Hyundai, Mitsubishi, Mazda und Suzuki sind Automarken, die sich in der ganzen (westlichen) Welt etablieren konnten. Und die in Sachen Pannenstatistik, Sicherheit und moderne Technik stets gut mit dabei sind. Während japanische Automarken vor einigen Jahren noch als Billigautos galten, haben sie sich etabliert, in den Klassen der Kleinwagen, Mittelklasse- und mittlere Oberklassewagen. Der Erfolg der japanischen Autokonzerne liegt sicherlich in der gewachsenen Firmenstrukturen und der bedingungslosen Ergebenheit der Mitarbeiter, die wohl weltweit einmalig und Teil der Managementseminare weltweit ist. Japan ist ein Land, das technologisch orientiert und erfolgreich ist – in den verschiedensten Bereichen, nicht nur was Autos angeht. Die Japaner haben es stets verstanden, Trends zu erkennen und zu kreieren – das gilt auch für ihre Automarken, die sogar in den USA etablierten Marken Marktanteile abgerungen haben.


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Autos aus China: Brilliance
Die Brilliance China Automotive Holdings Limited ist eine Aktiengesellschaft und wurde im Jahre 1992 gegründet. Nicht nur der steigende inländische Bedarf an Autos möchte das Unternehmen bedienen, auch andere Märkte möchte es erobern. Zuallererst den asiatischen Markt. Auch in Europa ist das Unternehmen bereits aktiv und hat einige Modelle auf den Markt gebracht. Die jedoch aufgrund signifikanter Sicherheitsprobleme bisher noch nicht bestehen konnten. Die chinesische Wirtschaft sieht es auch als selbstverständlich an, optische und technische Details von Marktführern zu kopieren – ganz zum Leid der Unternehmen, die viel Geld in die Forschung und Entwicklung investieren. Da beim Kopieren das Knowhow für die Details fehlt, mangelt es dann oft am Endprodukt. Dies hat sich auch bei den Fahrzeugen von Brilliance gezeigt, die bei den Sicherheitstests des ADAC gerade einmal nur einen von fünf Sternen bekamen (Stand 2009). So ist die chinesische Automarke Brilliance noch keine wirkliche Gefahr für die etablierten Autobauer, die im europäischen und amerikanischen Markt etabliert sind. Auf Märkten, bei denen in erster Linie ein günstiges Auto gefragt ist (Asien, Afrika) hat Brilliance jedoch gute Chancen – nicht zuletzt natürlich im eigenen Land, in dem die Wirtschaft staatlich reguliert wird.

Automarken aus Südkorea
Die Hyundai Kia Automotive Group ist ein Mischkonzern aus Südkorea, mit zahlreichen Gesellschaften, zu denen auch die Automarken Hyundai und Kia Motors gehören. Der Weltkonzern beitreibt auch ein Jointventure mit GM, wobei auch die Automarken Daewoo und Chevrolet mit angeboten werden können.